DIE AKADEMIE FÜR GELD. FLUSS  &  WERTE. BEWUSST. SEIN

Drückt der Schuh, liegt's nicht am Schuh und nicht am Geld - aber an Ihrer Beziehung zu Geld .



Bewusster Geldfluss ist nicht Bestrafung oder Belohnung, sondern der Austausch von Wertschätzung, Dankbarkeit und Achtung sich selber und dem anderen gegenüber.

Hören wir auf komisch zu tun, wenn es um Geld geht

Hören Sie hier den Postcast vom 21.10.2022 von Leela Sutter : Holy Embodied : Interview mit Monika Caluori (41 Min.)

https://www.reflab.ch/wir-sollten-aufhoeren-komisch-zu-tun-wenn-es-um-geld-geht/

 

 

Die neuen Lösungen sind WIN - WIN - WIN

Geld ist geschaffen worden, um Menschen DANKE zu sagen. Wertschätzung auszudrücken für das, was jemand ist und zum Wohle aller beiträgt. Geld war im Ursprung Mittel der Wertschätzung, Anerkennung und Ausdruck von Dankbarkeit. Dies haben wir weitgehend vergessen und nur noch den ökonomischen Aspekt beachtet, für das - in einem kleineren Aspekt auch kreiert wurde - um Waren und Dienstleistungen auf einfache Weise in Austausch zu bringen. Sich nur noch auf diesen ökonomischen Aspekt des Geldes zu berufen schafft uns gesellschaftlich riesige Probleme. Und es ist an der Zeit, dass wir dies durchschauen und dafür sorgen, dass alle, die Geld brauchen, um ihre wesentliche Bedürfnisse zu befriedigen, selbstverständlich Teil des Geldflusses einer Gesellschaft sind, um ihrerseits mit ihrem Potential dem grösseren Ganzen zu dienen.

 

Sobald wir aufhören, Geld als etwas besonderes anzuschauen, ihm nicht länger besondere Rollen zuschreiben sondern es "ganz normal" behandeln wie ein wichtiges, gutes Mittel, um in dieser Welt beizutragen, dass Menschen wohl sind und miteinander in Frieden leben können, dass wird es einfach. Geld ist unbeschränkt genug vorhanden, sobald es dahin gegeben wird, wo es zum Wohle gebraucht wird.

 

Solange wir mit oder wegen Geld weiterhin "komisch" tun, ist da noch sehr viel Potential, da nicht frei fliesst. Es ist an der Zeit, dass wir das Tabu Geld durchschauen und Geldfluss kreieren, der zum Wohle der Menschen dient.

 

Geld- oder anderen Besitz zu haben, ist lediglich eine von vielen, in dieser Welt wesentlichen und dienlichen Ressourcen. Sie sagen nichts darüber aus, dass jemand im Leben irgendetwas "richtig", "besser", "erfolgreicher" oder "gut" gemacht hat. Es zeigt vielmehr, dass sie sich in Bezug auf Geldfluss innerhalb unserer gesellschaftlichen Zusammenspiels an einer geeigneten Stelle befanden, an der Geld zufliesst. Während für viele andere Menschen Geldfluss (oder andere Ressourcen) nicht zugänglich ist, weil wir sie bisher selbstverständlich nicht mit Geld wertschätzen oder würdigen. Was eben zunehmend gesellschaftliche Probleme schafft, mit denen wir letztlich alle verlieren. So lange einer noch verliert, verlieren wir alle.

 

NO ONE WINS UNTIL EVERYONE WINS.

 

Die neuen Lösungen sind WIN - WIN - WIN. Wenn es allen gut geht, kann es uns allen gut gehen. So lange die einen noch auf Kosten der anderen gewinnen, sind wir noch in den alten Systemen.

 

 

Sobald wir aufhören, Menschen dafür zu bezahlen, be-lohnen und ent-schädigen, dass sie sich selber, Mitmenschen und die Erde beschädigen, verändern wir sogleich unsere gewohnten Systeme und damit die Welt.


Warum viele Kooperationen scheitern und gute Ideen nicht voll in ihre Kraft kommen

Sie haben gute Ideen, eine grosse Vision, wollen Neues und Nachhaltiges zusammen mit Gleichgesinnten umsetzen? 

Die Zeit dafür ist überreif. Doch die Erfahrung zeigt:

 

Nachhaltig erfolgreiches Zusammenwirken kann nur gelingen, wenn die Beteiligten ihre GELD- & QUELLENTHEMEN klären.

 

Der Gründer - dies ist immer nur EINE Person! - hat eine einzigartige Verantwortung, die von allen Beteiligten zu achten und respektieren ist. Und alle Beteiligten sind in der Verantwortung, ihre BEZIEHUNG ZU GELD klären, um mit dem 'Quellenfluss des Gründers' mitzufliessen und zur Umsetzung der Vision beizutragen. D.h. im Konfliktfall ist jeder einzelne aufgefordert, seine unbewussten Projektionen zu klären. Ansonsten ist Weiterentwicklung gemeinsam nicht möglich. Wobei die Verantwortung für die Entwicklung alleine beim Gründer liegt.

 

Bis jetzt scheitern viele guten Ideen, Projekte, Unternehmen, Visionen und Kooperationen (auch Paar-Beziehungen) an diesen Schlüsselstellen. Weil die Quellen- (Gründer)Rolle - und damit die Verantwortung für grundlegende Entscheidungen -  nicht geklärt ist und Geldthemen aller Beteiligten den Quellenfluss blockieren.  Deshalb kommen viele visionäre Projekte nicht voll in ihre Kraft.

Mit der Geld- & Quellenarbeit klären wir, da wo's noch stockt.

 

Ich bin bei Bedarf gerne für die Klärung in Ihrem Projekt da.

 

Die alten und die neuen Systeme

Merkmale der bisherigen Systeme - ich spreche hier von allen bestehenden Systemen wie Bildung, Finanzen, Politik, Steuern, Justiz - sind, dass sie zu jeder Zeit Gewinner und Verlierer hervorgebracht haben. Damit haben wir gesellschaftlich weltweit mehrheitlich profitiert. Und dafür dürfen wir dankbar sein. Technisch wie materiell wurde alles entwickelt, was wir brauchen. Doch allmählich oder seit längerer Zeit bereits, stossen wir damit an Grenzen: Die Erde wird ausgebeutet und versschmutzt und wir verlieren damit alle.

 

Darum ist Gewinn (von ein paar Wenigen) auf Kosten Vieler nicht mehr in Ordnung.

 

Wir kreieren die Systeme durch unsere Gewohnheiten. Niemand 'da draussen' erschafft sie. Wir sind es, die dazu beitragen, durch unsser Verhalten, unsere Gewohnheiten. Damit können wir durch neues Verhalten - auch im Umgang mit Geld! - das Neue erschaffen.

 

Belohnung und Bestrafung waren Teil des alten Systems, der bisherigen Erziehung, in der wir die meisten von uns gelernt haben, durch Manipulation und Kontrolle die Steigerung von materiellen Zielen zu erreichen. Dies war in der damaligen Zeit - über rund 350 Jahre -  dienlich, passt aber nicht mehr zu unseren menschlichen Bedürfnissen in dieser Welt heute. Diese sind heute - in unserem Umfeld - vorab immaterieller Art - Wohlergehen, Menschlichkeit, Frieden - im Einkang mit der Natur, uns selber und den Mitmenschen. Materiell und technisch ist dazu alles vorhanden. In uns liegt das Potential, unsere äusseren und inneren Bedürfnisse wieder in Einklang zu bringen, in dem wir uns unserer Ressourcen, Bedürfnisse und Möglichkeiten bewusst werden.

 

Merkmale der bisherigen Systeme der Industrialisierung war, dass sie zu jeder Zeit Gewinner und Verlierer hervorgebracht hatten. Dies hat allgemeinen Fortschritt und Entwicklung in dieser Welt ermöglicht. Mehrheitlich hat es uns Menschen weltweit gedient. Doch wir sehen immer deutlicher, dass wir insgesamt damit nun alle verlieren. Die Natur leidet, Mutter Erde wird ausgebeutet und beschädigt. Einige wenige gewinnen - auch finanziell und mit uneingeschränktem Besitz - während andere und eine Vielzahl nicht ausreichend versorgt wird, um ihre grundlegenden Bedürfnisse zu decken. Systeme entstehen durch das Verhalten von Menschen. So haben wir gemeinsam die bestehenden Systeme kreiert, durch unser Verhalten. Wir fahren Auto. Es braucht entsprechende Strassen. Wir gehen auswärts arbeiten. Dazu braucht es Büros, usw.

 

Es ist unsere Wahl, wo wir Geld hinfliessen lassen. Durch unser verändertes Verhalten entstehen die neuen Systeme. Durch neue Gewohnheiten im Umgang mit Geld entsteht Neues.

 

 

Wesentliches, das ich von meinem Sohn gelernt habe: Probleme werden in dieser Welt bisher erst gelöst, wenn es Probleme von Männern sind.

Lassen wir Geld zu den Menschen fliessen, die nichts als das tun, was sie lieben

 

Menschen dafür zu be-lohnen oder ent-schädigen, mit dem sie sich und andere beschädigen, ist nicht weiter in Ordnung. Wenn wir heute damit aufhören, ändert sich die Welt sogleich.

 

Selbstverständlich Soldaten, Rekruten, Sportler und...aus der Staatskasse zu bezahlen, was bisher normal. So wie es bisher selbstverständlich war, das Mütter, Frauen und Menschen, die im Dienste Kindern, Hilfs - und Pflegebedürftigen im Einsatz standen, in unserer Kultur bisher nicht mit Geld wertgeschätzt worden sind. Dies schafft uns gesellschaftlich riesige Probleme. Menschen nicht Geld zu geben für das, was sie lieben und notwendig ist für das menschliche Wohl, ist nicht länger in Ordnung. Damit sind diese Menschen benachteiligt, am gesellschaftlichen Leben sich gleichberechtigt zu beteiligen. Dass sie damit manche Forderungen nicht (mit Geld) begleichen können, ist damit logisch.

 

 

Altersvorsorge, Reichtum, Erfolg

 

Es geht nicht länger darum, alles richtig und noch besser zu tun, damit es irgendwann dann reicht oder "gut ist". Dies haben wir ein Leben lang so gemacht.

Es geht jetzt darum, zu durchschauen, was längst nicht mehr in Ordnung ist und zu fühlen, was in uns nicht in Frieden ist. Damit können wir in geeigneter Weise für das einzustehen, was und am Herzen liegt. Und aufhören, das zu tun, was für uns persönlich und gesellschaftlich - nicht in Ordnung ist.

 

Geld anzuhäufen oder eine richtige Planung, sichert keinen zufriedenen Lebensabend. Der Frieden in uns und die Gewissheit, dass der Tod die einzige Gewissheit des Lebens ist, die gegeben ist - unabhängig von Geld, Vorsorge und Reichtum.

 

Es kann uns im jetzt und im Alter gut gehen, wenn wir jetzt dafür schauen, dass es uns gut geht. Dazu müssen wir zunächst unsere Bedürfnisse wahrnehmen und dafür einstehen, dass sie genährt werden. Wohlbefinden und liebevolle Beziehungen - Vertrauen in sich und Mitmenschen - ist die einzige wirkliche Absicherung für später.

Bevor Sie sich Sorgen machen wegen SCHULDEN, klären Sie dringend Ihre Sicht darauf

Es könnte hilfreich sein zu verstehen, was Schulden sind und weshalb solche nicht in jedem Fall ein Problem sind.

 

Dabei spielen diverse Aspekte eine Rolle:

 

Es ist bei Geld und Schulden immer eine Frage der Beziehung. Da bin immer ICH (oder eben SIE) und da ist der andere. Wir/Sie Beide haben in jedem Moment die Möglichkeit, diese Beziehung kreativ zu gestalten.

 

Ob 'der andere' eine mir persönlich bekannte Person ist oder eine mir fremde, z.B. eine Ansprechsperson einer Bank, eines Unternehmens oder gar eine gänzlich für mich unerreichbare Person in einem nahezu anonymen Unternehmen, macht wohl einen wesentlichen Unterschied im Umgang mit einer offenen Forderung oder Schulden.

 

Schulden sind wie eine mathematische Logik, sie sind eine logische Seite einer Medaille. Wenn auf der einen Seite jemand ein GUTHABEN für sich festlegt, ergibt sich auf der andern Seite eine FORDERUNG oder nennen wir sie Schulden. Schulden sind jedoch nicht eine SCHULD! Wir bleiben unschuldig, auch wenn wir eine finanzielle Forderung offen haben.

 

Schulden entstehen nur, wenn jemand entscheidet zu rechnen.

Das heisst: Wer sagt denn, dass wir rechnen müssen? Nur weil wir rechnen können, heisst das nicht auch, dass wir auch rechnen müssen!

 

Es ist einfach möglich, Geld und Zeit zu rechnen. Dem gegenüber stehen viele - vielleicht die meisten übrigen und bestimmt nicht weniger bedeutsamen! -  Faktoren des Lebens, die nicht so einfach berechenbar sind. Und oft eben ausser Acht gelassen und nicht gerechnet werden. Dadurch können menschlich krasse Missverhältnisse entstehen - und wer Geld hat und dieses rechnet, konnte es in den bisherigen Systemen leicht zu seinem finanziellen Vorteil nutzen. Während andere mit aufgerechneten Schulden dastehen, obwohl sie vielleicht viele Jahre lang Tag und Nacht gedient haben für menschliche Dienste, die bisher niemandem Geldfluss wert war.

 

Entscheidet also jemand zu rechnen, sollten sich beide Seiten einig sein, welche Faktoren in dieser Rechnung mitgerechnet werden.  Üblicherweise wird dies in geschäftlichen Beziehungen durch die Unternehmerseite festgelegt. Deshalb: Wenn Sie mitbestimmen wollen, suchen Sie gegebenenfalls nach Möglichkeiten, (privaten, persönlichen?) in denen Sie mitbestimmen können.

In privaten Beziehungen könnte es sich zum Wohle aller Beteiligten lohnen, WIN-WIN-WIN-Vereinbarungen anzustreben, in denen beide Seiten sich darauf einigen, welche Faktoren fairerweise - neben Zeit und Geld - mitgerechnet werden. Ansonsten ist die Gefahr gross, dass Ihre Rechnung von Guthaben und Schulden früher oder später in Schieflage gerät, was letztlich alle verlieren lässt und den Frieden in Ihrer Beziehung massiv beeinträchtigen stören könnte. Ein Beispiel dazu folgt weiter unten.

 

Der zeitliche Faktor spielt jeweils auch eine Rolle. Aufgrund des Lebens, das sich stetig verändert, Bedürfnisse und Lebenssituationen sich verändern, könnte es gegebenenfalls möglich sein, eine geführte Berechnung von Schulden und Guthaben zu einem späteren Zeitpunkt auch zu verändern, auf die neuen Begebenheiten neu anzupassen und allenfalls einfach auch als obsolet zu betrachten und zu streichen, weil es den Bedürfnissen beider Seiten entspricht. Grösstmögliche Freude ist der Wegweiser für WIN-WIN-WIN-Lösungen.

 

Erfahrungsgemäss kann gerade in Paarbeziehungen das alleinige gegenseitige Aufrechnen von Geld (und ev. Zeit) zu krassen Schieflagen führen. Überlegen Sie es sich also gut - wenn Sie der Liebe eine Chance geben wollen - ob Sie entscheiden wollen zu rechnen. Und wenn ja, was! Alleine Geld, das wird Sie wohl nicht glücklich machen.

 

EIn Beispiel aus dem Leben, weshalb in persönlichen Beziehungen Rechnen (die Logik des Kopfes) alleine oft nicht ausreicht, um in Frieden zu sein:

In einer Familie mit sechs Kindern entschied sich die jüngste Tochter im Einverständnis mit allen inzwischen erwachsenen Geschwistern, das Elternhaus aus dem Besitz des Vaters zu übernehmen. Auf dem Papier wurde ihr eine Schuld dem Vater gegenüber von 350'000 Franken berechnet. Die Tochter wohnte im Haus in einer der drei Wohnungen. Eine Wohnung war an Dritte vermietet und die Eltern wohnten im Wohnrecht in der anderen Wohnung, nach dem Tod der Mutter nur noch der Vater. Die Tochter schaute nebenher zu den Eltern. Die andern Geschwister gingen ihren Weg und waren erleichtert, dass jemand da war für die Eltern, den Garten und den Unterhalt der Liegenschaft. Vor dem Tod des Vaters sollten also die Besitzverhältnisse geklärt werden, und das Haus im Einverständnis mit allen an die Tochter überschrieben werden. Die rechnerische Logik besagte, dass sie dem Vater die geschuldeten Summe von Fr. 350'000 zukommen lassen sollte. Auch damit die Geschwister später ihren 'gerechten' Erbanteil erhalten würden.

 

Gefühlt wusste die Tochter, dass etwas daran noch nicht stimmen konnte. Bei Offenlegung der Gesamtsituation wurde klar, dass die Tochter dem Vater rein gar nichts schuldete. Im Gegenteil! Der Vater hatte diese Tochter (als Einzige der Familie) in früher Kindheit jahrelang missbraucht. Die Tochter hatte als junge Erwachsene Jahre damit verbracht, Zeit und viel Geld darin investiert, um mit therapeutischer Hilfe mit dem Erlittenen zurecht zu kommen, hatte lange auswärts gewohnt und war schliesslich dank ihrer Aufarbeitung des Erlebten, auch unter Einbezug der Eltern und Geschwister, wieder in der Lage, mit den Eltern unter einem Dach zu leben und sogar für sie im Alter da zu sein. Dies alles musste zunächst der rechnerischen Schuld gegenüber gestellt werden, um auch mit den Geschwistern eine  menschlich wie rechnerisch 'gerechte' Lösung für alle zu finden. Dies gelang durch eine offene Kommunikation und ersatzlose Streichung der Forderung, nachdem allen klar war, dass ihre vermeintliche Schuld längst mehr als getilgt war.